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aktuelle Ausstellung

Ist Heimat ein alter Hut?



Wir sehnen uns nach Heimat, auch wenn dieser Begriff bisweilen besetzt ist mit Entbehrungen, Verletzungen, Enge und Disziplinierung. Heimat, das ist Mensch sein unter Mit-Menschen, das ist Erinnerung an Personen und an Geschichten, die sich um diese Personen ranken.

Jeder Heimat-Ort ist aufgeladen mit solchen erlebten Geschichten.

Sie spiegeln sich in Fotos von Ausflügen, Familienfeiern, von Schule und Arbeit. Bilder, wie man sie aus dem eigenen fotografischen Alltag kennt, beiläufig aufgenommen und wahrscheinlich längst vergessen, wenn sie nicht neu geordnet worden wären. Fotografien, deren eigentlicher Wert allein bestimmt ist durch die Erinnerung, die man durch sie hat. Auch wenn vieles Deutung ist, auch wenn die Frage, was wirklich war, damit nicht beantwortet werden kann, die Fotos und die Erzählungen, die sie auslösen, helfen uns, eine unendliche Welt endlich zu machen.

Sie sind ein Versuch Heimat zu erleben.


Am 1. Oktober 2011 zeigte Susanne Schäfer mit großem Erfolg Ansichten von Rhaunen im Seibrich-Haus.






Gleichzeitig wurden im Seibrich-Haus unter dem Titel ERKENNBAR!? Scherenschnitte ausgestellt, hergestellt von Heidi Jaenicke , die sie nach Fotos vom Pädscher laafe 2009 gearbeitet hat.

Stolpersteine

Information zu den Stolpersteinen im alten Haus Se

An diesem Tag fand auch im Seibrich-Haus eine Information über Stolpersteine statt.

"Die Stolpersteine sind ein Geschenk der Bürger an die Geschichte der Gemeinde, denn der Mensch ist erst vergessen, wenn der Name vergessen ist". Gunter Demnig

Die NZ schreibt dazu am 3.Juni 2011

"Vor 15 Jahren machte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig mit einem Projekt auf das Schicksal von Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft namentlich aufmerksam. Demnig hatte mit kleinen Messingplatten eine soziale Skulptur geschaffen, die er Stolpersteine nannte, weil die Platten, in den Jahren 1995/96 noch illegal, wie Pflastersteine in Kölner und Berliner Bürgersteigen vor den ehemaligen Häusern der Opfer verlegt wurden......
Was damals als lokales Kunstobjekt ausgelegt war, wurde zum weltweit beachteten größten dezentralen Mahnmal. Mittlerweile liegen in 10 Ländern mehr als 28000 solcher Stolpersteine, die Demnigs Absicht weitertragen:


Wie in vielen anderen Orten der Region hat sich auch in Rhaunen ein Arbeitskreis Stolpersteine gebildet, der sich die Verlegung von Stolpersteinen zum Ziel gesetzt hat.
Vom Gemeinderat kam inzwischen grünes Licht für das Vorhaben und die Verbandgemeinde hat 2 Spenden-Konten eingerichtet:

Volksbank Hunsrück-Nahe eG, BLZ 56061472 Konto-Nr. 10014
Kreissparkasse Birkenfeld, BLZ 56250030 Konto-Nr. 800007




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